Ein Gedicht …

… zum Welttag des Kusses. Für heute und schlicht für jeden Tag:

Der Menschheit größter Hochgenuss
Ist ohne Zweifel wohl der Kuss.
Er ist beliebt, er macht vergnügt,
Ob man ihn gibt, ob man ihn kriegt.

Er kostet nichts, ist unverbindlich
Und vollzieht sich immer mündlich.
Hat man die Absicht, dass man küsst,
So muss man erst mit Macht und List
Den Abstand zu verringern trachten
Und dann mit Blicken zärtlich schmachten.

Die Blicke werden tief und tiefer,
Es nähern sich die Unterkiefer.
Man pflegt dann mit geschlossenen Augen
Sich aneinander festzusaugen.

Jedoch nicht nur der Mund allein
Braucht eines Kusses Ziel zu sein.
Man küsst die Wange und die Hände
Und auch noch and’re Gegenstände,
Die ringsherum mit Vorbedacht
Sämtlich am Körper angebracht.

Auch wie man küsst, das ist verschieden,
im Norden, Osten, Westen, Süden.
So mit Bedacht und mit Gefühl,
Der eine heiß, der and’re kühl.
Der eine haucht, der and’re schmatzt,
Als ob ein alter Reifen platzt.

Hingegen wiederum der Keusche
Vermeidet jegliche Geräusche.
Der eine kurz, der and’re länger,
Den längsten nennt man Dauerbrenner.

Ein Kuss ist, wenn zwei Lippenlappen,
in Liebe aufeinanderklappen
und dabei ein Geräusch entsteht,
als wenn die Kuh durch Matsche geht.

Trotz intensiver Recherche konnte ich keinen Verfasser und den genauen Titel ermitteln. Für Ursprungshinweise bin ich dankbar. Mir wurde es vor Jahren übermittelt, und es gibt immer wieder Anlass, sich zu erinnern.

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Damit was bleibt.

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Über Helga Koch

Foto-Biografin Inhaberin von MEMORIES and MOMENTS in Ostwestfalen-Lippe. "Macht was draus - damit was bleibt."
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