„Dem Himmel entgegen“ – Das Fotobuch zur Hubertusmesse

Noch nie hat eines meiner Themen-Fotobücher zur Schleppjagd solch eine Auflage erzielt.

Mit seinen poetischen Anmerkungen von Sabine Hartung hat es dieses Buch nun auch auf die Facebook-Seite „Reiter-Lyrik“ geschafft, und zwar als erstes Buch nach „Wenn wir in den roten Röcken“.

Mehr als zwei Dutzend Versionen von „Dem Himmel entgegen“ wurden bis heute bestellt. Unter diesem Link sehen Sie z. B. eine Version für die Cappenberger Meute.

Zusammen mit den Texten der Pastorin und den Fotos ihres Ehemanns Helmut sowie meinen Motiven aus dem Archiv bildet das Buch eine Hommage an die Eröffnungsjagd des Schleppjagdvereins Lipperland Meute in Dörentrup-Wendlinghausen.

Diese Stimmung einzufangen war längst mal fällig. Es war die Pastorin Sabine Hartung, die die Idee hatte, ihre Gottesdienste unter freiem Himmel in einem Fotobuch zu dokumentieren. Natürlich auch, weil sie selbst mit ihrer Islandstute Frau F. an der Jagd teilgenommen hatte (dokumentiert in diesem älteren Blogbeitrag). Erstmals bestimmte die Auftraggeberin den Inhalt meiner Bücher zur Schleppjagd. Fazit: Absolut gelungen!

Feierliche Hubertusmesse im Schlosshof

Das Büchlein vermittelt die emotionale Atmosphäre bei einer Schleppjagd, unter den Reitern, ihren Pferden, den Jagdhornbläsern und der fantastischen Landschaft im Lipperland. Jeder Betrachter wird sich in den Momenten wiederfinden.

Fantastische Kulisse: Das lippische Bergland

Eine eigene Foxhound-Meute unterhalten die Lipperländer bekanntermaßen nicht mehr, aber die Tradition der Schleppjagd auf Schloss & Gut Wendlinghausen wird fortgeführt. Seit Jahren veranstaltet der Schleppjagdverein Lipperland Meute e. V. in Kooperation mit der Cappenberger Meute erfolgreich die beiden Vereinsjagden in Wendlinghausen und in Kirchdorf auf Baumann’s Hof.

Nachdrucke von „Dem Himmel entgegen“ sind in Abstimmung mit Sabine Hartung jederzeit möglich. Sofern vorhanden biete ich das Einsetzen der eigenen Fotomotive an. Bitte senden Sie eine E-Mail an h.koch(at)foto-biografien.de

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Damit was bleibt.

 

 

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Ich hätte da mal ‘ne Idee …

Zum Welttag des Buches

Sonntagabend im ICE Berlin nach Köln. Überfüllte Wagen mit müden Berlinbesuchern, aufgekratzten Touris, routinierten Pendlern (das sind die mit den weißen Ohrstöpseln). Am Tisch gegenüber ein unaufhörliches Geschnatter. Unwichtige Handygespräche zwingen zum Mit- und Abhören (Ja, ich bin’s – kannste mich hören? – hallo?). Von wegen „Ruhezone“. Kein Raum für Ideen-Gedanken oder gar für ein Nickerchen. Ein Paar steigt zu. In Hannover. Sie nehmen ihre Plätze ein, packen Bücher mit Lesezeichen aus, lesen. Schweigend.

Leser sind so.

Eine Chance für die ewig in der Kritik stehenden Deutschen Bahn: Wie wär’s mit einer dritten Klasse  – nur für LESER?

Berlin Hauptbahnhof

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Damit was bleibt.

 

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Die Nikolaus-Schleppjagd im Fotobuch

50 Jahre Warendorfer Jagdreiter

„So geht’s nicht!“ heißt es beim Jagdgericht in Greffen zum Ende der Saison. Und, nein, hier wird ja auch nicht der Nikolaus gejagt. Traditionell ist sie, die Nikolausjagd, die in dem kleinen Ort an der Ems zwischen Gütersloh und Warendorf geritten wird. Und legendär ist das anschließende Jagdgericht, das mit dem lautstarken Motto #Sogehtsnicht jeden Angeklagten erzittern lässt.

Seit 1968 wird die Nikolaus-Schleppjagd von den Warendorfer Jagdreitern veranstaltet, zusammen mit den Foxhounds der Warendorfer Meute. Nur zweimal musste sie ausfallen. Welch großartige Tradition!

Die Nikolaus-Schleppjagden auf 72 Seiten im Pixum-Fotobuch, Hardcover, Format 15 x 19 cm.

„Diese Jagd ist ein Pflichttermin“, erklärt mir Jagdreiter Theo kurzum während des Eintrags ins Jagdbuch beim Stelldichein an diesem ungemütlichen Sonntagmorgen, an dem plötzlich der Winter hereingebrochen war. Selbst für das flache Münsterland herrscht ein Wetter zum Weglaufen. Aber sie erscheinen, die tapferen, die unentwegten, und sie steigen in den kalten Sattel, egal, ob es regnet oder schneit, was um den 1. Advent herum schon mal vorkommen kann.

Jagdreiten zum Genießen: Herrliche Momente zwischen den Schleppen.

Es geht auch ohne e. V.

In der Jagdreiterei haben sich im Lauf der Jahre neben den Vereinen zwanglose Cliquen gebildet, die auch ohne Vorstand und Vereinskasse und e. V.-Gedöns etwas auf die Beine stellen. Ein besonders langlebiges Beispiel dafür sind die Warendorfer Jagdreiter. Der grandiose Reiterball Anfang Februar 2018 in Harsewinkel bildete den Auftakt für das Jubiläumsjahr zum 50-jährigen Bestehen.

Die Schleppe an der Sandkuhle wird stets zweimal geritten. Begleitet wird die Jagd zünftig im Planwagen.

Zu diesem Anlass habe ich von den jüngsten drei Jahren ein Fotobuch gestaltet, das neben den sportlichen Bildern die Momente des Einzugs des Nikolaus mit seinem Knecht Ruprecht zur berühmten Pause in der Sandkuhle zeigen. Eingefangen ist die ehrfürchtige Stimmung, wie die Zuschauerkinder aufgeregt auf das Erscheinen der Kutsche warten, ihre ehrfürchtigen Blicke beim Empfang der Schoko-Nikoläuse. Aber erst rasen noch die Hunde auf der Schleppe und die nachfolgenden Reiter vorbei.

In der Pause stimmt dann endlich das von den Reitern und Bläsern gemeinsam geschmetterte Lied „Nikolaus, komm in unser Haus“ ein auf die fröhliche Weihnachtszeit.

Halali-Halali!

Jedes Jahr kommen neue Reiter aus der Region hinzu, um die letzte Jagd der Saison zu reiten, wobei sich bei allem Bemühen um diszipliniertes Reiten so mancher vor dem Hohen Jagdgericht als Angeklagter wiederfinden kann, was wiederum hier nachzulesen ist: www.foto-biografien.de/blog/?p=3776

Halali auf dem Hof Meier zu Greffen

Gute Stimmung ist stets garantiert, vor dem Abritt, aber eher dann doch in der Pause und erst recht nach dem Halali. Deswegen machen die das, die Warendorfer Jagdreiter. Und deswegen gibt’s dieses Erinnerungsbuch. Weitere Exemplare, auch mit persönlichen Fotos, lasse ich auf Anfrage gern nachdrucken.

 

Zum Durchblättern und zum Erinnern hier nochmal der Link bei Pixum. Eine Registrierung ist nicht erforderlich.

https://as.photoprintit.com/web/85001291/showPublishedPhotoBook.do?ehash=b434b6ced6f35a745cb4c5c6581302a9

Gratulation zum Fünfzigsten!

Damit was bleibt.

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