Jagdreitertage Rügen 2017

Auf Einladung

von acht JagdreiterInnen fanden im Anschluss an die Usedom Cross Country-Tage die Jagdreitertage auf dem Tegelhof auf Rügen statt. Teilnehmer und Interessierte haben unter diesem Link nun Gelegenheit, durch das Fotobuch „Jagdreitertage Rügen 2017 mit der Mecklenburger Meute“ zu blättern.

Das Fotobuch ist im Format 19 x 15 cm gestaltet. Hardcover mit Layflat-Bindung auf Hochglanz-Papier. Auf 66 Seiten findet der Betrachter über 100 Fotografien von den Schleppjagden „Boldevitz“ und „Hammerjagd“.
Auf Seite 3 gibt es eine verschlüsselte Seite. Sie zeigt die offizielle Landkarte Rügen und wird nur in der Printausgabe sichtbar.

Mein besonderes Angebot: Dieses Fotobuch ist ein Basisbuch. Es wird zum individuellen Erinnerungsbuch, indem ich Ihre eigenen Motive einfüge. Auf Wunsch mit einer persönlichen Widmung am Ende des Buchs. Bitte sprechen Sie mich bezüglich Preis und Lieferzeit an.

Zwecks Anfrage oder Bestellung des Büchleins schicken Sie bitte eine E-Mail an: h.koch(at)foto-biografien.de

Momente der Boldevitz-Schleppjagd

Buch-Doppelseite zur Hammerjagd auf dem Tegelhof

Veranstalter und Teilnehmer haben der Veröffentlichung im Buch zugestimmt. Sollte ich jemanden zwecks Genehmigung übersehen haben, bitte ich um Nachsicht. Eine Korrektur ist jederzeit möglich.

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Damit was bleibt.

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Trossweibs Klage

Aus dem Lyrik-Band  Wenn wir in den roten Röcken

Acht-, neun- oder zehnmal hielt ich den Mund
da würde ich nicht drum streiten,
doch jedes Wochenende geht’s rund,
geht es ans Jagden reiten.

Das geht schon beim Verladen los:
„Hab ich auch nichts vergessen?
Wo sind denn meine Handschuh bloß?
Hat ‚Mistral‘ ausgefressen?“

Das Büchlein ist 2014 erschienen und bei der Herausgeberin Helga Koch erhältlich.

Dann kommt die Hinfahrt – die geht an.
Noch hat er guten Mut.
Doch wenn er sich verfährt, ja dann
kommt langsam er in Wut.

„Verdammt, gib mal die Karte her,
wo sind wir überhaupt?
Ich habs gewusst, das kommt daher,
wenn man den Weibern glaubt!“

(Eine Anmerkung: Heute haben 80 % der Autofahrer in ihrem Navi eine weibliche Stimme programmiert. Landet man dann in den Hüchten, ist „sie“ dran schuld – wie damals.)

Jedoch, es kann nicht anders sein,
die Fahrt geht mal zu Ende.
Pünktlich sind wir am Stelldichein,
ich wünsch mir tausend Hände.

„Ach, halt doch das Pferd mal grad,
es wird dich nicht gleich beißen!“
Worauf er’s plötzlich eilig hat
er muss mal schnell noch …

Teil I des Gedichts von Marlene Schäfer aus dem westfälischen Bünde, verfasst in den 70er Jahren. Ihr Ehemann Manny war mit seinem Pferd Mistral lange Jahre Pikör bei der Cappenberger Meute.

Die Cappenberger Meute – Schleppjagd Herzebrock 2015.

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Damit was bleibt.

 

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Wie man alte Briefe entziffert

Heute verrate ich meinen Lesern einen effektiven Tipp, wie man alte vergilbte Briefe schnell und ohne große Mühe entziffert. In Sütterlin geschriebene Briefe erleichtern
mir mit diesem Trick die Lesbarkeit.

In vielen Familien gibt es noch diese vergessenen Schachteln mit alten Briefen, handgeschrieben mit Bleistift oder Tinte. Feldpost, Liebesbriefe, Postkarten. Ein verblasstes Schriftbild auf vergilbtem oder beschädigten Originalpapier macht es
den Nachkommen schwer, sich einen Reim auf den Briefinhalt zu machen. Die
Briefe haben oft einen hohen Erinnerungswert. Allerdings können die heutigen Generationen die altdeutsche Schrift nicht lesen. Hier kann ich helfen.

Ein Brief in akkuratem Sütterlin. Umgewandelt als Foto ist es in der Vergrößerung am Monitor bequem zu lesen – wenn man es denn mal gelernt hat.

Die manchmal über 70 oder gar 100 Jahre alten Briefe traut man sich kaum noch anzufassen, da das Papier seinerzeit häufig sehr dünn war und manchmal bereits zerfleddert ist. Ich scanne sie erst einmal ein. Anschließend bearbeite ich das jpg-Bild mittels Foto-Bearbeitungsprogramm so lange, bis ich das Dokument bequem am Bildschirm lesen kann. So muss das empfindliche Original nicht ständig in die Hand genommen werden.

Ein Dokumentenscanner oder Drucker mit Scanfunktion macht das Bearbeiten von
alten Dokumenten leicht. Es geht ganz einfach: Einscannen – Speichern – Foto bearbeiten mit Kontrast und Helligkeit. Beispiele hier:

Ausschnitt des Originals einer Feldpost von 1942 mit Flecken und Rissen. Das Papier ist vergilbt, die Schrift kaum lesbar.

Feldpost-Brief nach der Fotobearbeitung. Der Hintergrund ist aufgehellt, die Schrift nun leserlich.

Ein Originalkuvert Feldpost 1942. Der Soldat schrieb mit Bleistift.

Auf dem bearbeiteten Dokument ist nun die Anschrift leserlich. Als jpg-Foto ist es ein interessantes Detail in einem Fotobuch.

Ich habe seinerzeit in der Schule noch Sütterlin (Verlinkung erfolgt hier, weil diese Seite mir persönlich am besten gefällt) gelernt und kann es heute noch lesen. Für Übersetzungen stehe ich gern zur Verfügung.

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Damit was bleibt.

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