Als man mal in Porta Westfalica Keke Rosberg den Tank voll machte

30 Jahre Motorsport-Geschichte in Ostwestfalen

Die Gebrüder Rostek veröffentlichen ihre private Biografie

Haben Sie die Bergrennen in den 70er bis 90er Jahren noch live erlebt? Blättern Sie hier in der exklusiven Foto-Biografie des JEHRO-Teams von der „Scuderia Porta Westfalica“.

Eine Textprobe:

Der Jüngste, Erich Rostek (heute Veranstalter der „Oldtimer-Treffen am Großen Weserbogen“ ), erinnert sich.

Von der Seifenkiste zur Formel V

Der Verrückteste von uns vier Geschwistern ist mit Abstand der Zweitjüngste: Herbert. In der Nachbarschaft besorgt er sich Teile von ausgedienten Kinderwagen, baut die erste Seifenkiste und saust damit die abschüssigen Straßen von Vlotho runter. Ohne Bremsen.

Als am 10. September 1961 der Formel 1-Rennfahrer Wolfgang Graf Berghe von Trips in Monza tödlich verunglückt, trauert der erst 11-jährige Bruder Herbert um ihn und den deutschen Rennsport.

Sieben Jahre später besuchen wir Geschwister gemeinsam das legendäre Teutoburger-Wald-Bergrennen in Detmold. Besonders fasziniert ist Herbert von den kleinen schnittigen Formel V-Rennwagen, und ich glaube, dieser Tag war das Schlüssel­erlebnis. Die Atmosphäre der Rennszene dort oben an der Gauseköte läßt Herbert nicht los. Solch einen Formel V-Rennwagen will er auch haben. Etwas Anderes kommt für ihn überhaupt nicht in Frage.

Erich Rostek am Nürburg-Ring

Der WM-Bolide von Keke Rosberg an der Werkstatt der Rostek-Brüder in Porta Westfalica.

1991 war der junge Michael Schumacher Stargast bei der Motorshow in Kaunitz.

Lesen Sie von der Freundschaft mit Weltmeister Keke Rosberg, von der Entwicklung der Motorshows mit vielen Stargästen, u. a. den Brüdern Michael und Ralf Schumacher. Die Formel V-Rennkarriere von Herbert und Erich Rostek mit ihrem Manager Jürgen Rostek ist in diesem persönlichen Fotobuch anschaulich festgehalten.

Sie haben eigene Erinnerungen an die legendären Bergrennen im Zusammenhang mit den Gebrüdern Rostek? Schreiben Sie mir. Motorsport-Fans und die Familie Rostek werden sich über Ihre Kommentare freuen, die in diesem Blog veröffentlicht werden.

Details für die Bestellung der exklusiven Foto-Biografie, auf Wunsch mit persönlicher Widmung der Rostek-Brüder, erhalten Sie hier:
Helga Koch – Foto-Biografien
Tel. 05202 – 73468
h.koch(at)foto-biografien.de
Gerne informiere ich Sie über Kosten und Versandbedingungen.

Hardcover 28 x 21 cm, 50 Seiten, Fotopapier matt, Layflat-Bindung

* * *

Damit was bleibt.

Veröffentlicht unter Foto-Biografie, Motorsport | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Kennen Sie Regenwalde?

Nachfolger gesucht für eine Heimatzeitung

Regenwalde hieß der Ort im heutigen Polen, gelegen zwischen Stettin und Köslin in Hinterpommern. Heute heißt das Städtchen Resko.

Was mich mit diesem Ort in Polen verbindet, ist eine Heimatzeitung namens „Regenwalder Heimatbrücke“. Herausgeber ist Herr Helmut Tobsing aus Wunstorf.
Für ihn veröffentliche ich hier seinen Wunsch nach einem Nachfolger in der Hoffnung, dass sich jemand aus meinem Netzwerk dafür interessiert. Es ist auch für mich eine Herzensangelegenheit.

Bereits kurz nach Ende des 2. Weltkriegs wurde das Blatt gegründet und ist seitdem
eine konstante Verbindung der Vertriebenen zu ihrer ehemaligen Heimat Pommern.
Die fast 200 Abonnenten leben in ganz Deutschland verteilt. Im Web findet sich zum Thema diese umfangreiche Seite: www.pommerscher-greif.de

Titelseite der Februar-Ausgabe

Blick ins Blatt

Bisher erscheint das Blatt 4 x jährlich. Es gibt die aufgezeichneten Erinnerungen der früheren Regenwalder wieder, teilweise mit erstaunlich präzisen Daten und Fakten.
Aber auch die Veränderung des heutigen Resko in Polen wird immer wieder beschrieben. Fotos und colorierte Illustrationen ergänzen die fesselnden Erzählungen und lassen den Leser teilhaben an der Sehnsucht und auch an den grausamen Erlebnissen der Flucht, die niemals vergessen werden sollten.

Blick ins Blatt

Blick ins Blatt

Herr Tobsing hat großes Interesse, einen Nachfolger für ihn zu finden. Verständlich, dass der Senior mit fast 90 Jahren seine ehrenamtliche Tätigkeit nicht mehr fortführen kann. Wenn sich nicht kurzfristig ein neuer Herausgeber oder ein Team findet, um die Heimat-zeitung fortzuführen, wird dieses Blatt eingestellt. Das wäre sehr bedauerlich, weil gerade die wahrhaftigen Zeitzeugen-Berichte die Parallelen bilden zu den historischen Aufzeich-nungen, die man bald nur noch aus dem Fernsehen kennt. Laut Herrn Tobsing ist noch jede Menge Rohmaterial vorhanden.

Mit dem Gedichtband „Wenn wir in den roten Röcken“ kamen wir zusammen – Herr Tobsing und ich, und zwar durch den Bezug zur Jagdreiterei. Denn der in meinem Büchlein erwähnte Franz Jandrey, Gründer und Master der Cappenberger Meute, war gebürtig aus Pommern. Hier schließt sich der Kreis.

Kurzum: Wer sich angesprochen fühlt, die Erinnerungsarbeit fortzusetzen und wer Freude am Festhalten deutscher Geschichte hat, möge sich an mich wenden. Ich leite Anfragen an Herrn Tobsing weiter und hoffe jetzt auf zahlreiche Interessenten.

 * * *

Damit was bleibt.

* * *

 

 

 

 

Veröffentlicht unter Allgemein | Verschlagwortet mit | Hinterlasse einen Kommentar

Wann schreibt man eigentlich seine Biografie?

Frage und Antwort

„Ihr erlebt immer so viel!“

… kommentierte mal ein wenig neidisch eine gute Bekannte, als sie meinen unterhaltsamen Weihnachtsbrief mit der Jahreschronik erhielt.

„Aber bei euch muss es doch richtig rundgehen“, entgegnete ich. „Schließlich habt ihr ‘ne Rasselbande von drei Kindern und eine nicht alltägliche Familiengeschichte.“

Das alles betrachtete meine Bekannte als wenig bemerkenswert. „Manchmal würde ich die eine oder andere Anekdote schon gern mal aufschreiben. Auch meine Erinnerungen an meine Kindheit“, meinte sie mit einer gewissen Sehnsucht in der Stimme.  „Damit meine Kinder und Enkel verstehen, wie es uns damals so ging.“ Aber sie hätte nicht das Talent zum Schreiben. Irgendwann, wenn sie mal in Rente ist, dann wolle sie sich hinsetzen und sich mit der Vergangenheit beschäftigen. Von Anfang an.

Löblich, wenn man sich rechtzeitig Gedanken macht, was man später mal tun will. Sie, lieber Leser, und ich kennen diese „Wenn-ich-im-Ruhestand-bin“-Trommler. Hach, was die dann alles machen werden!

Mich stört daran etwas. Denn erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt.

Ich hätte da mal ‘ne Frage an meine Leser:
Einschulung mit 6 Jahren, den Führerschein macht man mit 18, und seine Biografie schreibt man mit … ?

Jetzt sagen Sie bloß nicht: Kurz vor Schluss.

Alles beginnt mit der Sehnsucht – Zitat von Nelly Sachs, deutsche Dichterin und Literatur-Nobelpreisträgerin, 1891 – 1970

Und wer lieber schaut als liest, lässt Bilder sprechen. In seiner Foto-Biografie, zum Beispiel als Fotobuch mit kurzen Texten und Versen. Damit was bleibt.
Lassen Sie sich meine Referenzen zeigen!

* * *

Macht was draus.

* * *

Veröffentlicht unter Allgemein, Biografie, Foto-Biografie, Kolumne | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar