10 Jahre Foto-Biografien Helga Koch

Im total verregneten Jahr 2009 – nach den trockenen Sommern kaum noch vorstellbar – begann mein nebenberuflicher Job als Foto-Biografin. An einem unbedeutenden Tag wurde meine Website freigeschaltet, die meine Existenzgründung, neudeutsch Start-up, markieren sollte. So richtig bekam es keiner mit. Also knallten auch keine Sektkorken.
Ganz ähnlich verhält es sich nun mit dem kleinen JUBILÄUM. Wenn ich es nicht teile, bleibt es unbemerkt. Im Folgenden mein persönliches Ranking der besten Jobs aus den vergangenen 10 Jahren. Es ist gleichzeitig ein Rückblick auf die erfolgreiche Zusammenarbeit mit PIXUM, dem Testsieger im Genre Fotobücher.

  1. Über 60 Fotobücher zu den Themen Jagdreiten und Lieblingspferde
  2. Zwei Auto-Biografien Stopka und Wölffer (Lektoratsarbeiten)
  3. Mein persönliches Projekt Lyrikband Wenn wir in den roten Röcken
Von der Baby-Fotobiografie bis zur 80. Geburtstagsfeier – da ist ganz schön was zusammen gekommen.

Entschuldigung – hier muss ich kurz unterbrechen, weil Kater Klaus-Nero (mein wichtigster Mitarbeiter) sich grad vordrängelt und das Tippen behindert. Immer, wenn ich was posten will, stoppt er mich und zwingt mich, dergleichen zu überdenken. Solch einen Zensor wünscht man „den Anderen“. Als Fundsache war er in über 40 Blog-Folgen der Protagonist (von insgesamt fast 150 ! Beiträgen). Sein Charme macht mich noch heute hilflos! Und jetzt drücken seine sechseinhalb Kilo schwer auf meinen Unterarm. HILFE!

Unentbehrllch für die Arbeit der Autorin: Klaus-Nero Corleone

Hier geht’s weiter:
4. Die Gebrüder Rostek – 30 Jahre Motorsportgeschichte in OWL
5. Carolin – Die entzückende Baby-Biografie (heute ist das „Baby“ in der 3. Klasse – und was Wunder – kann sich gar nicht an mich erinnern)
6. Sütterlin-Übersetzungen – die Projekte mit ganz viel Herz auf beiden Seiten
7. Bilder meiner Kindheit – Vom Bruder für den Bruder
8. Mord im Manoir Munhorre – Kurz-Krimi aus der Fotografen-Szene
9. Die Senne im 3-Länder-Eck – Die Heimat im Bildband XXL
10. Der Cross Szenen in Luhmühlen
und als Zugabe in dem Zusammenhang die Sudermühlen-Schleppjagd

Mit diesen Top Ten soll es genug sein. Sobald ich mal meine eigene Biografie schreibe, kriegen sämtliche Titel ihre einmalige Geschichte.

Würde mir jemand die ewige Standardfrage stellen:
Was ist Ihr nächstes Projekt?
wäre die Antwort: Jetzt steht erst mal das Erinnerungsbuch mit der Sütterlin-Feldpost für die Botschafterin vor dem Abschluss – ein absolutes Herzensprojekt – und dann will ich endlich die Hatty-Biografie veröffentlichen. Und schon lange warten Projekte mit den Ideen und Themen, die noch reifen müssen.
Also, in den nächsten 10 Jahren wird das wohl nix mit der eigenen Biografie. Frei nach dem Motto: Der Schneider trägt den schlechtesten Anzug oder Wo der beste Wein wächst, trinkt man den schlechtesten.

Na denn: AUF DIE NÄCHSTEN 10 JAHRE!

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Damit was bleibt.

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Kater Carlo exklusiv im Fotobuch

Seine Schnute wirkt dreidimensional, die Stellung der Barthaare verraten seine Stimmung. Kater Carlo hat sein eigenes Fotobuch bekommen.

Ein Fotobuch mit Tier-Motiven hat den Vorteil, dass es ohne viel Text auskommt. Im Gegensatz zum Reisebuch oder der Familienchronik. Denn Tierbilder sprechen für sich. Wer das Gesicht einer Katze oder die Mimik eines Hundes anschaut, findet eigene Worte beim Betrachten und braucht keine Untertitel.

„Kater Carlo“ ist das beste Beispiel für so einen Eindruck im Fotobuch. Er ist ein pfiffiges Kerlchen. Sein selbstbewusstes Auftreten macht ihn fotogen. Alle Katzenmenschen, die ihn persönlich kennen, sind fasziniert von seinem zutraulichen Charme.

Charming Carlo

Dabei ist er ein Kater, der in Oerlinghausen ausgesetzt wurde. Seine ursprüngliche Familie kann beruhigt sein – er hat es gut angetroffen. Offensichtlich hat er nie etwas Böses erlebt. Zu gern würde man etwas über seine Kinderkatzenzeit erfahren. Hat er ähnlich hübsche Geschwister? Ist er womöglich aus Bielefeld, der Stadt, die es nicht gibt? Vielleicht erkennen ihn seine früheren Besitzer, indem sein Fotobuch auf Facebook & Co geteilt wird. Nutzen Sie hier die Kommentarfunktion, auch anonyme Hinweise sind willkommen.

Dieses Buch ist als Kundenbeispiel
bei Pixum veröffentlicht.

Kater Carlo als Kundenbeispiel bei Pixum

Hier der Link zum Durchblättern auf der Pixum-Seite. Was Fotobücher angeht, ist Testsieger Pixum mein absoluter Favorit. Fragen Sie mich, wenn Sie Tipps für eine Gestaltung wünschen.

P. S. Tolle Sache: Dieses Fotobuch enthält auf Seite 26 einen Scancode, mit dem Sie auf dem Smartphone ein Video abspielen lassen können. Es zeigt den entzückenden Kerl kurz nach seiner Ankunft bei seiner neuen Familie im September 2018.

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Damit was bleibt.

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Bretonischer Kurz-Krimi statt Fotobuch-Doku

Vom Foto- zum Mord-Motiv

Wo ist das Motiv? fragt sich der Kriminalist. Her mit dem besten Motiv! sagt der Fotograf.

Nirgends ist sich der Wortschatz ähnlicher als unter Fotografen und Autoren. Und dennoch sind sie sich häufig fremd. Mit diesem Kurz-Krimi kann sich der knipsende Leser der ernsthaften Fotografen-Fraktion unterhaltsam annähern.

Dynamik, Spannung, Perspektive, Hintergrund – Begriffe, die dem Betrachter ein Bild nahe bringen und die dem Leser Bilder suggerieren. Hier das Foto-Motiv, dort das Mord-Motiv. Wobei das Foto, glaube ich, einen Riesenvorteil hat: Es geht sofort vom Auge in den Kopf und bleibt länger präsent als ein einzelner Satz.

DER GOLDENE SCHNITT
Ein Kurz-Krimi, der die Fotografen-Szene beleuchtet.

Es waren aber nicht nur die sprachlichen Parallelen, die mich auf die Idee brachten, während der Exkursionsreise einen Kurz-Krimi zu schreiben. Dieser Foto-Workshop bot Stoff satt, nicht zuletzt weil im Hinterkopf bzw. Hintergrund die erfolgreichen Bretagne-Krimis eines deutschen Schriftstellers mit dem Synonym Jean-Luc Bannalec wüteten. Dazu diese ausgesprochen mystische Herberge bis hin zu den Hobby-Fotografen, denen ich französische Vornamen verpasste. Mehr will ich hier gar nicht verraten. Bis auf eines: Die Lesung am letzten Abend unserer Reise war der Knaller und ein super Abschluss. Gruppenevents haben eben immer schon so manchen Schriftsteller inspiriert. Ein gelungenes Beispiel hier.

Die raue Bretagne und das teilweise miserable Fotowetter machten es mir leicht, auf das Schreiben umzuschalten. Opfer und Täter haben sich erst während meines Schreibprozesses ergeben, womit ich mich tatsächlich selbst überraschte.

Anstatt eines geplanten Fotobuchs – wegen der grandiosen Motive – ist aus der Reise schließlich eine Kurzgeschichte mit einem Bildteil geworden, die nun als einfacher Druck vorliegt. Zur Textprobe bitte anklicken. Es öffnet sich eine neue Seite mit dem Link zur pdf.

So kann’s kommen. Bleibt zu hoffen, ich gerate bei den Foto-Workshop- und Gruppenreise-Anbietern nicht auf eine schwarze Liste. Schließlich ist der nächste Trip bereits gebucht. (Ha! Die wissen das aber noch nicht, wer da mitfährt.)

Mont Saint-Michel, Normandie

Der Titel des Kurz-Krimis lautet DER GOLDENE SCHNITT.
Gedruckte Exemplare (A5-Format, 22 Seiten) sind auf Anfrage bei mir erhältlich. Eine ISBN ist erst mal nicht vorgesehen.

Ich freue mich auf Rückmeldungen in der Kommentarfunktion, erst recht, wenn jemand die Duplizität auf der Cover-Rückseite erkennt. Dazu noch ein „Filter“-Tipp (um im Bildthema zu bleiben): Seit langer Zeit schon ist der Spitzname der Autorin „Köchin“.

Für Auskünfte bezüglich des Reiseanbieters stehe ich gern zur Verfügung, denn es ist in diesem Jahr wieder eine ähnliche Exkursion im Angebot.

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Damit was bleibt.
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